Kremsier - Kromeriz
Wir haben für Sie eine kurze Übersicht der interessantesten Orte in Kremsier vorbereitet.
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- Die Stadt Kremsier
- Dank ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten und werter Architektur trug die Stadt zu Recht den Beinamen „Athen der Haná-Region. Im Jahre 1995 wurde der historische Stadtkern mit den Gärten zum nationalen Kulturdenkmal und im Dezember 1998 wurde der Komplex der Gärten mit dem Erzbischöflichen Schloss in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die Siedlung mit dem Namen Krome-sir kann man schon auf der Karte des Mährens aus dem 12. Jahrhundert finden. Im 13. Jahrhundert wählte sich der Bischof Bruno aus Schaumburg dieses Ort zum Aufbau der Residenz und Lehnsmannorganisation in Mähren. Dank Befestigung der Stadt, Errichtung der St.-Mauritius-Kirche und Kolonisation der Handwerker konnte die Gemeinde zur Stadt erheben werden. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges wurden die Stadt und auch das Schloss von schwedischen Truppen, die in die Stadt im Jahre 1643 eindrangen, sehr zerstört. Dank dem neuen Bischof Karl Liechtenstein-Kastelkorn halfen die italienischen Architekten, Künstler und Handwerker nicht nur die verwüstete Stadt zu erneuern, sondern bauten auch einen auf den Fundamenten der Ehemaligen Burg stehenden Palast und dazu gehörende Gärten auf.
- Das Erzbischöfliche Schloss
Die ursprüngliche Burg aus dem 13. Jahrhundert und später Schloss diente als eine Residenz der Bischöfe und Erzbischöfe von Olomouc und Sitz der Lehnsdienstorganisation. Das Musikarchiv gehört zu den bedeutendsten Fonds der Tschechischen Republik. Es enthält einige woanders nicht erhaltene Werke von Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. In der Galerie befinden sich verschiedene Gemälde von Gotik bis Barock, vor allem das Bild von Tizian – Apollo und Marsyas. Auch die Schlossbibliothek gehört zu reichen Quellen der Tschechischen Republik. Im Jahre 1848 wurde der österreichische konstituierende Reichstag nach Kremsier verlegt und im November im Sitzungssaal eröffnet. Bis heute werden hier zahlreiche Konzerte, Musikfestivals, Sitzungen, Konferenzen usw. veranstaltet.- Der Schlossgarten und Der Blumengarten
- Dieser Garten diente ursprünglich als Blumen- und Gemüsegarten. Im 17. Jahrhundert wurde er zu einem zu dem Schloss gehörenden Barockgarten umgebaut. Später im 19. Jahrhundert wurde er wieder umgebildet, diesmal zu einer stilgerechten Parkanlage mit der Ausdehnung von 64 ha. Man findet hier zum Beispiel eine Pompeikolonnade, Pfauhof, Fischerpavillon, Colorado-Kolonnade und Zooecke. Im 17. Jahrhundert entstandener Garten wurde von den Schlossarchitekten Lucchese und Tencalla aufgebaut. In diesem französischen Park befindet sich eine Rotunde mit Foucault-Pendel, Kolonnade und Voliere.
- Das Museum von Kremsier
- Das Denkmal von Max Švabinský, der einer der berühmten Landeskinder von Kremsier ist, wurde als die ständige Exposition im Jahre 1976 eröffnet. Im Jahre 2002 wurde diese Ausstellung nach dem Entwurf von Jana Orlíková erneut.
- Die Kremsierer Kirchen
- Kirche der Gesegneten Jungfrau Maria – nach den Umbauten blieb gotisch nur der Kern des Turmes, im Übrigen ist sie eine Barockkirche. Piaristenkirche Johannes der Täufer – ursprünglich romanische Kirche mit Gotikelementen wurde im Jahre 1768 geweiht. Dank Verwendung der Rokokoelemente im Interieur wurde sie als einer der schönsten Kirchen des 18. Jahrhunderts in Mähren bezeichnet. Die St.-Mauritius-Kirche – die ursprünglich gotische Kirche wurde vom Bischof Bruno von Schaumburg im 13. Jahrhundert eingerichtet. Das Aussehen hat sich im Laufe der Zeit mehrmals verändert – nach den Hussitenkriegen wurde der Raum mit dem Kreuzgewölbe geschlossen, weiter wurden die Mensa und das Portal erbaut und im Jahre 1763 wurde noch die Barockkapelle zugefügt. Die heutige Gestaltung kommt aus den Jahren 1836-1848, als die Kirche nach einem Brand rekonstruiert wurde.
- Die Münzsammlung
Die ersten Münzen aus dieser von Karl Liechtenstein-Kastelkorn errichteten Münzstätte wurden im Sommer 1666 geprägt. Im Jahre 1669 wurde dann die erste Goldenmedaille anfertigt. Die Tätigkeit wurde im 18.Jahrhundert auf Befehl von Maria Theresia beendet.- Der Hauptplatz
- Der Hauptplatz befindet sich genau im Herzen des historischen Zentrums von Kremsier. Im 13.Jahrhundert wurde er zum Marktplatz, später im Jahre 1680 wurde in der Mitte eine Pestsäule mit der Jungfrau Maria aufgerichtet. Den Platz säumen frühbarocke Bürgerhäuser mit Arkaden.
- Der Riegrovo Platz
Der älteste Platz von Kremsier gewann seinen Namen nach dem berühmten Politiker František Ladislav Rieger. Sie finden hier die Kirche der Gesegneten Jungfrau Maria, Kneipchen, Weinstuben, Geschäften, Juwelierladen und Andere. Der Hauptplatz ist von hier nur etwa 200 m entfernt.- Die Salzhöhle Halos Salos
- Die Salzhöhle bietet das ganze Jahr das Meeresklima an. Heilkräftige, präventive, regenerative und Entspannungswirkungen des Salzes aus dem Toten Meer sind heute schon bekannt. Außer der negativen Ionisation, die wohltätig auf den Mensch wirkt, ist die Luft in der Höhle mit den Teilchen von Jod, Kalzium, Magnesium, Selen, Brom und vielen anderen Elementen bereichert. In der Höhle sind auch kleine Kinder willkommen, für die hier Spielzeuge vorbereitet sind
- Das Fitnesszentrum Paráda
- Diese Sportstätte bietet viele Sportarten an – Badminton, Bowling, Squash, Spinning, h.e.a.t., Ricochet, Tischtennis, Aerobic und viele andere. Man findet hier auch verschiedene Relax- und Beautydienste – Solarium, Friseursalon, Pediküre, Maniküre, Massagen und noch viel mehr.
- Das Fitnesszentrum Zapletal
- In diesem Fitnesszentrum finden Sie zwei Squashplätze, Fitnessraum, eine Sporthalle für die Aktivitäten wie Aerobic oder Bossa, Billardtisch und Tischtennis. Die Erholung sichert eine Infrasauna, Whirlpool oder Solarium. Zum Schluss können Sie sich in einem Nichtraucherbar erfrischen.
- Areal Bajda
- Das Freibad in Kremsier mit einer schönen Aussicht auf das Erzbischöfliche Schloss. Zur Verfügung stehen ein Planschbecken für Kinder, kleines Schwimmbecken und Schwimmerbecken 25m. Weiter ist möglich Strandvolleyball, Fußballtennis, Pétanque oder Tischtennis zu spielen.
- Hallenbad
- Ein Hallenbad in Kremsier im ganzjährigen Betrieb. In den Sommermonaten ist möglich sich auf der Terasse zu sonnen.
- Die Erzbischöflichen Weinkeller
- Die Erzbischöflichen Weinkeller sind ein Teil des Erzbischöflichen Schlosses in Kremsier. Sie befinden sich im Souterrain in der Tiefe von 6,5 m. Ihre Fläche beträgt mehr als 1000 Quadratmeter. Die Temperatur im Keller bewegt sich das ganze Jahr zwischen 9 und 11°C, also es gibt hier eine passende Umgebung für die Produktion rein natürlicher, hochwertiger Messweine. Die Öffnungszeit ist täglich von 9 bis 18:30.
